Wir bei thebigword sind der Ansicht, dass es wichtig ist, alle Angestellten zu unterstützen, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Überzeugungen. Wir sind sehr stolz auf die Diversität unserer MitarbeiterInnen und darauf, dass wir eine große Anzahl an Frauen in Führungspositionen im Bereich der Lokalisierung haben.

Im Rahmen unserer Serie „Frauen in der Lokalisierung“ treffen wir uns in diesem Monat mit Leanne, unserer Global Direktor in HR, um mit ihr über Gleichstellung zu diskutieren und darüber, welche Erfahrungen sie als Frau in einer Führungsposition gemacht hat.

Wie ist es, eine Frau in einer hochrangigen Führungsposition zu sein?

Ich glaube, eine Führungsrolle ist für eine Frau sehr ähnlich wie für einen Mann. Aufregend, herausfordernd, anspruchsvoll und unglaublich bereichernd.

Wo begann Ihre Karriere?

Ich begann mit 17 bei einer großen Anwaltskanzlei in Leeds als Registratorin zu arbeiten. Dann bin ich bald zu HR gewechselt, etwa 12 Monate, nachdem ich in dem Unternehmen begonnen hatte. Die Kanzlei hat mich unterstützt, als ich einen Hochschulkurs im HR-Bereich absolvierte, er hieß „Certificate in Personnel Practice“.

Was war Ihr Berufswunsch als Kind?

Ich wollte schon immer mit Menschen arbeiten. Die Schule fiel mir nicht besonders leicht, deshalb wollte ich sie schnell verlassen! Ich wäre gern Teil einer Girl Band geworden, aber ich singe einfach nicht gut genug.

Wie sind Sie in Ihre jetzige Position gelangt?

Als ich Mitte 20 war, habe ich Vollzeit gearbeitet und gleichzeitig studiert. Ich musste zweimal pro Woche zur Abendschule gehen. Zu Beginn meiner Karriere habe ich immer versucht, eine Beförderung zu erreichen (selbst wenn ich wusste, dass ich noch nicht bereit bin), und habe dann hart daran gearbeitet, alles Notwendige im Job zu lernen.

Wie sieht es mit Ihrer Work-Life-Balance aus?

Ich habe eine zweijährige Tochter, und für mich ist es auch wichtig, dass ich für sie da bin. Deshalb habe ich eine verkürzte Arbeitswoche: Montag bis Donnerstag arbeite ich extrem lang. Dafür bin ich dann freitags zu Hause bei meiner Tochter.

Haben Ihre Karriere und Ihr Privatleben Einfluss aufeinander? Haben Sie sich zum Beispiel entschlossen, später eine Familie zu gründen und sich zunächst auf Ihre Karriere zu konzentrieren?

Ja, absolut! Vor meinem 31. Geburtstag konnte ich mir gar nicht vorstellen, Kinder zu bekommen, weil ich mich so sehr auf meine Karriere konzentriert habe.

Meine Familie ist ein tolles Support-Netzwerk, mit dessen Hilfe ich lange Arbeitstage möglich machen kann. Allerdings kann ich es mir nicht vorstellen, als leitender Angestellter oder Direktor ein kleines Baby zu haben.

Welche Karrierechancen gibt es in Ihrem Sektor/Ihrem Geschäftsbereich?

Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern viele Möglichkeiten, und wir arbeiten hart dafür, dass alle Personen die Entwicklung durchlaufen können, die sie sich wünschen. Ich glaube, persönlich hatte ich einige fantastische Chancen und freue mich darauf, als Vorstandsmitglied mehr lernen und mich entwickeln zu können.

Betrachten Sie Ihre Arbeit als lohnenswert?

Vollkommen! Ich fühle mich in meiner Position sehr geschätzt, was an sich schon ein Lohn ist. Wir haben außerdem ein tolles Executive Management Team, einen wunderbaren CEO & Chairman, die mich dazu antreiben, mein Bestes zu geben und tatsächlich bei der Leitung des Unternehmens mitzuhelfen.

Leanne Bottomley

Global Direktor in HR