Wir bei thebigword sind stolz auf unsere Mitarbeiter und deren Aktivitäten außerhalb des Arbeitsplatzes.Ob es sich um außergewöhnliche Hobbys wie zum Beispiel Reisen oder das Sammeln von Spenden für gemeinnützige Zwecke handelt – wir sind stolz auf unsere vielfältige, leidenschaftliche Gemeinschaft von über 600 Mitarbeitern. Hobbys und Interessen außerhalb der Arbeit beleben nicht nur den Geist, sondern sorgen auch für eine Verbesserung der Leistungen am Arbeitsplatz.

Eine wachsende Leidenschaft

Die Welt zu erkunden und andere Kulturen und Gebräuche kennenzulernen, das gehörte schon immer zu meinen Interessen. Glücklicherweise konnte ich in den vergangenen 12 Jahren mein Hobby, das Gitarrespielen, dazu nutzen, in ganz Europa und über dessen Grenzen hinaus herumzureisen.

Meine ersten Erfahrungen mit dem Aufführen von Gigs außerhalb des Vereinigten Königreichs habe ich im Alter von 18 Jahren gesammelt. Damals wurde meine alte Horror Punkband mit dem Namen „The Ruined“ für ein Festival in der Tschechischen Republik, das Mighty Sounds hieß, gebucht. Es war sehr aufregend, dass unser Sänger uns vor diesem Festival einige Auftritte in Frankreich und Deutschland verschaffte. So kamen wir auf dem Kontinent herum und hatten Gelegenheit, dabei andere Kulturen kennenzulernen. Im Rückblick hatten wir eine tolle Zeit, und ich fühlte mich sehr privilegiert, dass ich so etwas in diesem jungen Alter erleben durfte.

Allein unterwegs

Nachem die Band einige Jahre später auseinander gebrochen war (Horror Punk war nicht so populär wie wir uns das vorgestellt hatten – wie hätten wir das auch wissen sollen?), entschied ich mich, ein Leben als „akustischer Musiker“ zu beginnen. Mein erster Solotrip auf den Kontinent war ein sechswöchiger Ausflug, der mich nach Polen, Slowenien, Österreich und alles, was dazwischen liegt, führte. Das war sehr spaßig!

Ich konnte die DIY-Musikszene als Plattform nutzen, um neue Leute kennenzulernen, mir Kontakte zu verschaffen und Gigs auf dem gesamten Kontinent zu buchen, selbst an der Ostküste der USA. Ich habe auf einigen größeren Festivals und Konzerten gespielt, aber zu 90 % bin ich bei meinen Gigs auf kleineren Veranstaltungen aufgetreten – Clubs, Bars und Cafes. Die Erfahrungen, die ich auf dieser Tour gesammelt habe, waren mit die besten in meinem ganzen Leben.

Weltweite Möglichkeiten

Meine Musik hat mir sehr viele Möglichkeiten eröffnet, und ich hatte die Freiheit, mehrere Länder zu bereisen.Auf meinen Reisen habe ich einige Momente erlebt, die mein Leben verändert und bestätigt haben. Das schönste Land, in dem ich gespielt habe, war Slowenien. In einem Jahr hatte ich zwischen meinen Auftritten einige Tage frei, und da bin ich zum Bleder See und den Fluss Soca entlang gefahren. Das ist ein Teil der Welt, den ich nur jedem empfehlen kann. Jeder sollte das zumindest einmal gesehen haben.

Ich habe einmal vor 15 Leuten in einem Café in Szczytno, einer Stadt im Norden von Polen, gespielt. Es war eigentlich nichts besonders Überwältigendes daran, aber als ich fertig war, kam jeder im Publikum mit einer CD in der Hand zu mir, und bat mich, diese zu signieren. Diesen Moment habe ich nie vergessen, das hat mir so viel gegeben!

Ich kann mit Sicherheit sagen, dass meine musikalischen Unternehmungen mir die Augen geöffnet haben, und das hilft mir auch bei der Arbeit. Unterschiedliche Kulturen kennenzulernen gibt einem eine andere Perspektive auf die Dinge. Und es ist großartig, wenn man das auch in seine Arbeit einbringen kann.

Das Touren kann mental ermüdend, teuer – und wenn man allein reist – auch einsam sein. Aber ich habe dabei so viele Erfahrungen gesammelt, und ich hoffe, dass es in Zukunft noch viel mehr werden.

Andrew Cream, Client Account Manager